MOTHER OF STARS

MOTHER OF STARS

addresses a miscarriage and self-perception as a woman. Miscarriages are still a major taboo subject today, and those affected are often confronted with blame or silence.

„I perceived my miscarriage as something natural. What I found shocking, however, was society‘s inability to deal with this topic openly.
Most irritating was people‘s silence.

As a pregnant woman, I felt treated like a saint, and after the miscarriage, like a leper.
Our society still has a lot of catching up to do in this regard. In El Salvador, women who have a miscarriage can end up in prison for up to 30 years, as the law considers it murder.

If this is the world we live in today as women, then I see it as my obligation as an artist to place a strong emphasis on women-specific issues in my art.“

STERNENMUTTER

thematisiert eine durchlittene Fehlgeburt und die Selbst- wahrnehmung dabei als Frau. Fehlgeburten sind heute immer noch ein großes Tabuthema, dabei liegt die Rate bei über 20% und als Betroffene sieht man sich oft mit Schuldzuweisungen oder Schweigen konfrontiert.

„Ich empfand meine Fehlgeburt als etwas Natürliches. Was ich aber als schockierend empfand, war die Unfähigkeit der Gesellschaft, mit diesem Thema offen umzugehen.
Am Irritierendsten war das Schweigen der Leute.

Als Schwangere fühlte ich mich wie eine Heilige behandelt, und ab der Fehlgeburt wie eine Aussätzige.
Unsere Gesellschaft hat hier noch viel aufzuholen.
In El Salvador landen Frauen mit einer Fehlgeburt bis zu 30 Jahre im Gefängnis, da es laut Gesetz Mord ist.

Wenn das die Welt ist, in der wir heute als Frauen leben, dann sehe ich es als meine Verpflichtung als Künstlerin einen großen Schwerpunkt meiner Kunst auf frauenspezifische Themen zu legen.“